Ökumenisches Heiligenlexikon

Silvanus und Gefährten

auch: Silvinus
französische Namen: Silvain, Souoain

3 Gedenktag katholisch: 22. September

Name bedeutet: Mann aus dem Wald (latein.)

Einsiedler, Glaubensbote
* in Israel (?)
450 im 5. Jahrhundert (?) in Levroux bei Châteauroux in Frankreich


Silvanus lebte der rein legendarischen Überlieferung zufolge als Einsiedler und Glaubensbote in Levroux; nach manchen Varianten war er der Zöllner Zachäus, den Jesus im Vorbeigehen ansprach und bei dem er dann in sein Haus einkehrte (Lukasevangelium 19, 1 – 10). Silvanus wurde dann von Petrus zum Priester geweiht und nach Gallien entsandt. Auch der ebenso aus Palästina stammende Silvester wurde von Petrus geweiht, aber er starb schon unterwegs. In Levroux angekommen, fand Silvanus dort die aus Italien stammende Jungfrau Rodena, die dort schon länger als Einsiedlerin lebte.

Ein Text aus dem 13. Jahrhundert erzählt, dass Martin von Tours jedes Jahr zum Grab von Silvanus in Levroux ging, was Erzbischof Wilhelm von Donjeon berichtete. Von den Reliquien der drei wurde aber nur der Kopf von Silvanus gerettet. In Levroux ist Silvanus die Stiftskirche geweiht.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.10.2025

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/71500 - abgerufen am 29.07.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.