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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Laurentia Longo

spanischer Taufname: María Lorenza Requenses
italienischer Ehename: Maria Lorenza Longo

Gedenktag katholisch: 21. Juli

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
L: die Lorbeergeschmückte oder: Frau aus Laurentum (latein.)

Klostergründerin, Äbtissin in Neapel
* um 1463 in Lleida in Spanien (?)
im Oktober 1539 in Neapel in Italien


Maria Laurentia Requenses heiratete 1483 den Spanier Joan LLonc, der dann Reichskanzler des Königs von Neapel wurde und mit dem sie 1506 nach Neapel kam. Sie war Mutter ehrer Kinder. Als sie dereinst schwer krank war - manche sagen: durch ein Gift, das ihr eine Magd ins Essen gemischt hatte -, unternahm sie eine Wallfahrt zum Geburtshaus der Maria nach Loreto und trat den Franziskaner-Tertiaren bei. Nachdem sie Witwe geworden war, gab sie einen großen Teil ihres Vermögens den Armen und erbaute das Spital der Unheilbaren, das 1522 vom Bischof von Chieti - dem späteren Papst Paul IV. - eingeweiht wurde. Sie leitete es zehn Jahre lang; nach Ankunft von Kajetan von Thiene in Neapel wurde dieser ihr Beichtvater, der sie dann zur 1535 zur Gründung eines neuen Klosters anleitete - zunächst angesiedelt im Spital der Unheilbaren, ab 1538 an der Kirche Santa Maria di Gerusalemme -, das sie als Oberin leitete. Mit dem Umzug wurde das Kloster dem damals neuen Kapuzinerorden angeschlossen; das Volk nannte die Ordensfrauen ob ihrer strengen Askese Schwestern des Leidens. Kurz vor ihrem Tod gab Maria Laurentia das Amt der Oberin ab; sie starb im Ruf der Heiligkeit.

Kanonisation: Am 9. Oktober 2017 anerkannte Papst Franziskus Maria Laurentias heroische Tugenden.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.03.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://it.wikipedia.org/wiki/Maria_Lorenza_Longo

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.