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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ursicinus von Cahors

französischer Name: Ursicin
auch: Urisicinus, Ursize, Urcisse, Urcisze, Ursisius

Gedenktag katholisch: 13. Dezember

Name bedeutet: der Bärengleiche (latein.)

Bischof von Cahors
595 (?) in Cahors in Frankreich


Ursicinus war Vikar bei Ultrogotha, der Frau von Merowingerkönig Childebert I. Maurilius von Cahors erwählte ihn zu seinem Nachfolger als Bischof von Cahors, das Amt trat Ursicinus 580 an. 585 traf auf Ersuchen von Guntram I., dem König in Burgund, die SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Mâcon zusammen, um den Prozess gegen die Anhänger von Gundowald, den König von Aquitanien zu führen, den Guntram gefangen genommen und getötet hatte; Gundowald hatte das Königtum an sich gerissen mit der Behauptung, der Sohn von König Chlothar I. zu sein. Ursicinus bekannte, ihn empfangen und unterstützt zu haben und wurde zu drei Jahren Buße verurteilt: er musste Bart und Haare wachsen lassen, durfte weder Fleisch noch Wein genießen, keine Messe feiern, keine Priester ordinieren, keine Kirchen oder Christen segnen und nicht die EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. austeilen.

Graf Innocenz, der zum Bischof von Rodez gewählt war, beschuldigte Ursicinus unter dem Druck von Brunehilde, der Frau von König Merowech von Neustrien, Pfarreien des Bistums Rodez an sich gerissen zu haben. Der Erzbischof von Bourges berief deshalb 587 eine Ratsversammlung in Clermont - dem heutigen Clermont-Ferrand ein; beschlossen wurde, dass der Bischof von Cahors all jene Gemeinden behalten kann, für die der Bischof von Rodez nicht die tatsächliche Ausübung seiner Herrschaft nachweisen kann.

Die Nachrichten über Ursicinus stammen von Gregor von Tours. In Cahors ist ihm die Kirche Saint-Urcisse geweiht; sie war ursprünglich Saturninus von Toulouse geweiht, wurde um 560 zerstört, dann wieder aufgebaut und war jedenfalls zur Amtszeit von Desiderius von Cahors Ursicinus geweiht.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.09.2019

Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Ursicin_de_Cahors
• https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89glise_Saint-Urcisse_de_Cahors

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.