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Ökumenisches Heiligenlexikon

Venturinus von Bergamo

eigentlich: Venturinus de Apibus

Gedenktag katholisch: 28. März

Name bedeutet: der dem Wind Gehörige (latein.)

Ordensmann, Volksprediger
* 9. April 1304 in Bergamo in Italien
† 28. März 1346 in Smyrna, heute Ízmir in der Türkei


Der adelige Venturinus trat 1319 dem Dominikanerorden bei und war dann als Volksprediger in der Lombardei erfolgreich. 1335 organisierte er eine Bußwallfahrt von sich selbst geißelnden Menschen nach zu den sieben Pilgerkirchen in Rom, der sich Tausende anschlossen; zunächst unterschiedliche, dann zunehmend kritische Reaktionen veranlassten Venturinus zur Flucht zu Papst Benedikt XII. nach Avignon. Durch das Generalkapitel der Dominikaner verurteilt, musste er dort bleiben. Zusammen mit dem Dauphin des Viennois, Humbert II., entwickelte er ein großes Kreuzzugsprojekt, 1343/44 wurde er von Papst Clemens VI. als Kreuzzugsprediger wieder nach Italien gesandt. Schließlich machte er sich selbst auf den Weg ins heilige Land und starb noch auf der Anreise.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.07.2017

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.