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Ökumenisches Heiligenlexikon

Virila von Leyre

auch: Virilus

Gedenktag katholisch: 1. Oktober
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Pamplona y Tudela: 3. Oktober

Name bedeutet: der Mannhafte (latein.)

Abt in Samos und Leyre
* in Tiermas, heute Ruinen nahe Sigüés bei Saragossa in Spanien
um 1000 in Leyre bei Yesa in Spanien


Statue im Kloster San Salvador de Leyre
Statue im Kloster San Salvador de Leyre

Virila war Benediktinermönch und wurde 919 Abt im damaligen Kloster Peñamaior nahe Becerreá bei Lugo. Er restaurierte das Kloster San Julián y Basilisa in Samos bei Lugo, half bei der Ausbreitung der Benediktiner in Galicien und besuchte die Klöster in den Pyrenäen. Er unternahm eine Wallfahrt zu den 7 Pilgerkirchen nach Rom und wurde 927 Abt in dem vor 851 gegründeten Kloster San Salvador de Leyre bei Yesa. Nach der Verwüstung von Pamplona durch Abd ar-Rahmans III., dem Emir des Kalifats von Córdoba, 924 diente das Kloster auch als Bischofssitz.

Virila soll über die Frage nachgedacht haben, ob der Gesang der Engel in der Ewigkeit ohne Langeweile zu ertragen sei und lauschte beim Nachsinnen dem Gesang einer Nachtigall. Als er anschließend in sein Kloster San Salvador de Leyre zurückkehrte, waren 300 Jahre vergangen. 1 Denn beim Studium alter Dokumente des Klosters entdeckte er, dass 300 Jahre zuvor ein heiliger Abt namens Virila in diesem Kloster lebte und während einer Wanderung von wilden Tieren gefressen worden war; er erkannte, dass er selbst dieser Mönch ist und dass Gott damit seine Frage beantwortet hatte.

1 Diese Überlieferung ist eine Variante der Legende von den Sieben Schläfern.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.12.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_San_Salvador_de_Leyre
• https://catholicsaints.info/saint-virila
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/94140

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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