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Ökumenisches Heiligenlexikon

Wilhelm Buccheri

italienischer Name: Guglielmo
auch: Wilhelm Cuffitedda, Wilhelm von Noto, Wilhelm von Scicli

Gedenktag katholisch: 4. April

Name bedeutet: Wille und Schutz (althochdt.)

Einsiedler
* 1309 in Noto, heute Noto Antica auf Sizilien in Italien
† 4. April 1404 in Scicli auf Sizilien in Italien


Wilhelm Buccheri
Wilhelm Buccheri

Wilhelm aus der noblen Familie der Buccheri war Verwalter der Güter des bis zu seinem Tod 1337 Sizilien regierenden Königs Friedrich II. von Aragón. Als er diesen bei einer Jagd vor dem Angriff eines Ebers schützte, wurde er am Bein schwer verwundet. Eine Vision der Agatha von Catania bewog ihn, sich als Einsiedler zurückzuziehen. Vom König erhielt er zum Abschied ein Pferd und Geld geschenkt; dies und seine Kleidung gab er einem Bettler, zog nun dessen Kleidung an und erhielt dessen aus Palmblättern geflochtene Tasche - siziliansch: cuffitedda, eigentlich Krähennest, genannt - daher sein Beiname. Dann ging er in die Einsiedelei von Konrad Confalonieri im heutigen San Corrado Fuori le Mura bei Noto und teilte das Leben mit diesem. Nach einer Erscheinung der Maria begab Wilhelm sich 1348 nach Scicli und lebte in einer Höhle unterhalb der Festung, unweit der Kirche Santa Maria La Nova. Ihm werden Heilungen und Vorhersagen zugeschrieben, so die Voraussage seines Todestages.

Wilhelm starb am Karfreitag. Man wollte ihn in seiner Kirche Santa Maria La Nova in Scicli bestatten; aber auf dem Weg dorthin wurde der Sarg so schwer, dass die Träger innehalten mussten; so wurde deutlich, dass der Verstorbene in der Kirche San Matteo auf dem Berg über seiner Höhle - der Kathedrale der Stadt bis 1874, heute eine Ruine - ruhen wollte.

Kirche San Matteo oberhalb von Scicli
Kirche San Matteo oberhalb von Scicli

Kanonisation: Wilhelm Buccheri wurde am 9. April 1537 von Papst Paul III seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.01.2017

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Guglielmo_Buccheri

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.