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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

11. Januar

1. † am Mittwoch, dem 11. Januar 142, wurde in Rom beigesetzt, der heilige Papst Hyginus, Υγινος, Gesunder, nach der Überlieferung ein Philosoph aus Athen, der die Kirche als achter Nachfolger des heiligen Petrus geleitet hat.
Siehe auch 29. Juni, 1/9

2. † im 3. Jahrhundert wurde in Nordafrika zum Blutzeugen, der heilige Märtyrer Salvius, zu dessen Jahrgedächtnis der heilige Augustinus (28. August 430/1) eine Predigt an die Christen in Karthago hinterlassen hat.

3. † an einem 11. Januar 297 oder 298 wurde in Tigava, im heutigen Algerien, enthauptet, der heilige Märtyrer Typasius, ein Veteran des römischen Heeres, der sich weigerte den Reichsgötzen zu opfern.

4. † am Donnerstag, dem 11. Januar 311, wurde in Caesarea-am-Meer in Palästina, lebendig verbrannt, der heilige Märtyrer Petrus mit den Beinamen Balsamus, oder auch Apselamus, ein junger Christ, der vom Gerichtspräsidenten und den Anwesenden mehrfach aufgefordert worden war, sein junges Leben durch Nachgeben zu retten; sein Glauben wurde im Feuer geläutert, das an ihn angelegt wurde, nachdem er gekreuzigt worden war.

5. † um 180 entschlief in Brindisi in Apulien, der heilige Leucius, nach der Überlieferung der erste Bischof dieser Stadt.

6. † um 500 wurde nach Pavia in Ligurien überführt, die Reliquien der heiligen gottgeweihten Jungfrau Honorata, der Schwester des heiligen Bischofs von Pavia Epiphanius (21. Januar 496/5).

7. † am Donnerstag, dem 11. Januar 529 entschlief, etwa 106-jährig, im Frieden Christi, in dem von ihm 465 in der Wüste Judäa gegründeten Kloster Deir Dosi, der heilige KoinobiarchesAls Koinobion (von griech.„κοινός, gemeinsam” und „βιος, Leben”)bezeichnet man die Form klösterlichen Zusammenlebens, in der die Mönche die tägliche „Göttlichen Liturgie”, die Stundengebete und auch die Mahlzeiten gemeinsam vollziehen. Κοινοβιαρχης, Erst-Koinobit Theodosios, Θεοδωσιος, Theodosios der Große, ein Freund des heiligen Sabas (5. Dezember 532 / 2), der im nahen Kidrontal zu gleicher Zeit das heute noch berühmte Kloster Mar Saba gegründet hat. Theodosius war zuerst lange Einsiedler, dann sammelten sich um ihn und dann sammelte er um sich, gleich gesinnte Mönche zu einem frommen und entbehrungsreichen Leben, möglichst viele als Eremiten in der Nähe eines Klosters, in dem Einsame ein minimales gemeinsames Leben führten und führen. Der Patriarch von Jerusalem übergab ihm die Oberaufsicht über alle Mönche in der Wüste Judäas.

8. † am Donnerstag, dem 11. Januar 804, entschlief in Forogiulio bei Venedig, der heilige Paulinus, Bischof von Aquilea, der sich um die Bekehrung der nahen Avaren und Slowenen bemüht hat und der Karl dem Großen ein hochberühmtes Gedicht über die regula fidei, Glaubensnorm, gewidmet hat.

9. † am Mittwoch, dem 11. Januar 1486, entschlief in Catania auf Sizilien, der selige Bernardo Scammacca, Mönch des Predigerordens, der sich besonders den Werken der Barmherzigkeit zur Hilfe der Armen und Kranken gewidmet hat.

10. † am Mittwoch, dem 11. Januar 1584 wurde in Tyburn bei London gehenkt, ausgewaidet und gevierteilt, der selige William Carter, Familienvater, Buchdrucker, der unter Königin Elizabeth I. ein Buch gegen die Kirchenspaltung selber gedruckt hat.
Siehe 12. Februar, 7/2

11. † am Dienstag, dem 11. Januar 1729, entschlief in Bellegra, Civitá Castellana im Lazio, der heilige Tommaso da Cori, Agordino, Francesco Antonio Placidi, 74 J., gebürtig aus Cori im Lazio, der, schon 14-jährig verwaist, allein für seine kleinen Geschwister gesorgt hat, 22-jährig in Orvieto Mönch im Minderbrüderorden wurde und sechs Jahre später in Velletri die Priesterweihe empfing. Er wurde Missionar von Subiaco genannt, als er durch Predigt und stundenlanges Beichthören das Glaubensleben in dieser Diözese belebt hat. Er war hochberühmt wegen seiner anspruchslosen Lebensweise und wegen seiner Predigten. Vor allem berühmt wurde sein Büchlein Ritiri, Zurückgezogenheit, in dem er seine Erfahrungen beim Meditieren auf Einkehrtagen auch für andere fruchtbar gemacht hat; er gründete zwei Exerzitienhäuser, eines in San Francesco in Civitella, heute umbenannt in Bellegra, und in San Francesco in Palombara Sabina. Dieses Büchlein hat das Generalkapitel in Murcia 1756 für den ganzen Franziskanerorden vorgeschrieben, als Leitfaden für Exerzitien. Schon 1737 wurde sein Seligsprechungsprozess in drei Diözesen, Subiaco, Sabina und Velletri, begonnen; am 3. September 1783 wurde er von Papst Pius VI. seliggesprochen und am 21. November 1999 von Papst Johannes-Paul II. heiliggesprochen.

12. † am Mittwoch, dem 11. Januar 1940, wurde bei Danzig-Gdingen, Gdansk-Zaspa, erschossen, der selige Priester und Märtyrer Franz, Frantisek Rogaczewski, der in der Freistadt Danzig, als zugleich Staatsbürger des Deutschen Reiches und der Republik Polen, sich besonders der Polenseelsorge widmete, auch nachdem dies zu Beginn des Weltkriegs von den deutschen Behörden strengstens verboten worden war.
Siehe 28. Mai, 15/8.


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln





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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 11.01.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.