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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

14. November

1. † an einem 14. November im 3. Jahrhundert, wurde in Heraklea in Thrakien, Eriklidsja, der heilige Theodotos zum Märtyrer.

2. † an einem 14. November im 4. Jahrhundert, wurde der heilige Bischof und Märtyrer Hypatios, Bischof von Gangrae in Paphlagonia, Kiangari, unterwegs, wohl auf dem Rückweg vom Konzil von Nikaia, gesteinigt, als er von Novatianern überfallen wurde.

3. † an einem 14. November, im 4. Jahrhundert, entschlief in Avignon, der heilige Rufus, der nach der Überlieferung, der erste Leiter der örtlichen Kirche gewesen ist.

4. † an einem 14. November um 545, entschlief auf der Insel Bardsey, Ynys Byr, Ynys Enlli, vor der Küste von Wales, der heilige Abtbischof Dubricius, Dyfrig, Abtbischof, auf Bardsey, der, zusammen mit dem heiligen Illtut, Illtyd (6. November, um 540/4), den heiligen Samson, Sampson, (28. Juli, um 565/7) zum Abt von Bardsey ernannte.

5. † an einem 14. November, um 1111, entschlief in Trau in Dalmatien, der heilige Bischof Johannes, der als Eremit aus dem Kamaldulenserkloster Osano zum Bischof von Trau geweiht wurde und die Stadt gegen dem Umsturz durch König Colomann glücklich verteidigt hat.

6. † am Samstag, dem 14. November 1180, entschlief in Eu in der Normandie, der heilige Bischof Lawrence O’Toole, Lorcan Ua Tuathail, Bischof von Dublin, der in den schwierigen Zeiten die regelrechte Disziplin der Kirche zäh durchsetzte und die Einigkeit unter den Fürsten wiederherzustellen versuchte; Papst Alexander III. hat ihn auf dem Laterankonzil 1179 zum päpstlichen Legaten für Irland ernannt; der schließlich, unterwegs den König Henry II. von England zu treffen, von den Kanonikern von Saint Victor in Eu aufgenommen, die Freuden des ewigen Friedens erreicht hat.

7. † am Samstag, dem 14. November 1170, entschlief im Kloster Santa Maria de Gualdo Mazocca, bei Campobasso in Italien, der selige Eremit Giovanni de Tupharia.

8. † am Donnerstag, dem 14. November 1230, entschlief im Kloster Mariagaard in Friesland, der heilige Abt Siardus, Sieghard aus dem Prämonstratenserorden, der hervorragte durch seine Treue in der Befolgung der Regel und seine Liebe zu den Armen.

9. † am Mittwoch, dem 14. November 1240, wurde in Algerien in Nordafrika gekreuzigt, der heilige Serapion, der als erster aus dem Orden der Mercedarier, zum Loskauf christlicher Gefangener aus muslimischer Sklaverei, für seine christliche Predigt die Siegespalme der Märtyrer erhalten hat.

10. † am Dienstag, dem 14. November 1391, wurden in Jerusalem zu Blutzeugen, die heiligen Märtyrer
• Nicolas Tavelic aus Kroatien,
• Déodat Aribert de Rodez,
• Stefano de Cuneo,
• Pierre de Narbonne,
vier Priester aus dem Minderbrüderorden, die, feurig im Glauben und naiv zugleich, sich dem Qadi stellten und ihm eine schriftlich vorbereitete Rede vorlasen, in der sie darlegten, dass Mohammed und seine Religion grundfalsch sei und sie verdammt würden, wenn sie sich nicht zu Christus, dem wahren Sohn Gottes, bekehrten, wozu sie ihre Hilfe anboten. Die wütenden Zuhörer verprügelten sie, warfen sie in den Kerker, stellten sie als Spottfiguren aus und, als sie so zugerichtet waren, dass niemand sie mehr erkennen konnte, wurden sie schließlich, noch lebend, öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ihr Martyrium hat die Christen der heiligen Stadt so beeindruckt, dass sie einen Bericht darüber verfasst und, mit vielen Unterschriften von Augenzeugen versehen, veröffentlicht haben.

11. † am Freitag, dem 14. November 1511, entschlief in Caccami auf Sizilien, der selige Priester Giovanni Liccio aus dem Predigerorden, der aus Palermo stammte und einhundertelf Jahre alt wurde, der unermüdlich in Werken der Nächstenliebe tätig war, das Beten des Rosenkranzes förderte und sehr gewissenhaft seine Ordensregel befolgte, schließlich in Gott seine Ruhe gefunden hat.

12. † am Donnerstag, dem 14. November 1861, wurde in Binh Dinh, Cochinchina, zugrunde gerichtet, der heilige Bischof und Märtyrer Etienne Theodore Cuénot, Doc Cha Tho, 61 J., von der Société des Missions Etrangères de Paris, Apostolischer Vikar von Kotschinchina, der vom grausamen König Tu Duc verhaftet und verurteilt, in einen Elefantenstall eingesperrt wurde und dort elend umgekommen ist; am Tag, an dem er enthauptet werden sollte, wurde er leblos im Käfig aufgefunden.
Siehe auch 24. November, 1/100


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 28.09.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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