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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hinweise zu Stadlers »Heiligen-Lexikon« Abkürzungen

Osmund


S. Osmundus, Ep. Conf. (1. Jan., al. 16. Juli, 4. Dec.). Dieser hl. Bischof, ein geborner Graf von Seez, kam mit Wilhelm dem Eroberer aus der Normandie nach England. Er wußte mit den Pflichten eines Hofmannes, Kriegers und Staatsbeamten die eines treuen Diener Gottes zu vereinen, widmete sich aber, wie es scheint, erst in England dem geistlichen Stande, und wurde im Jahre 1078 auf den bischöflichen Stuhl von Salisbury (Salisburgum) erhoben. Im Eifer für die Ehre Gottes baute er seine Kathedrale neu und prächtig um, wie er auch andere Kirchen verschönerte und viele fromme Stiftungen machte. Den Pfarrgemeinden setzte er erleuchtete Seelsorger vor, und verfaßte, um einen gleichförmigen Gottesdienst in seinem Bisthume herzustellen, ein Meßbuch, Brevier und Rituale. Unablässig thätig, beschäftigte er sich und Andere fortwährend mit Bücherlesen und Bücherabschreiben, und legte zum Gebrauche seiner Kanoniker eine reichhaltige Bibliothek an. Ungeachtet vieler Arbeit saß er oft auch Beichte und leistete sogar Verbrechern in ihrer letzten Stunde geistlichen Beistand. Er starb am 4. Dec. des J. 1099, und wurde in der Domkirche zu Salisbury begraben. Calixtus III. vollzog im J. 1457 seine Canonisation. (.Jan. I. u. Allg. Mart.)




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zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
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