Alpinus von Châlons-sur-Marne
auch: Albinus, Albin
Gedenktag katholisch: 7. September
Übertragung der Gebeine: 2. Mai, 9. November
Name bedeutet: der Weiße (latein.)
oder: edler Freund (althochdt.)
Alpinus war ein Schüler von Lupus von Troyes. Um 433 wurde er Bischof von Châlons-sur-Marne. An Pfingsten trat er dem die Stadt bedrohenden Hunnenkönig Attila entgegen und überzeugte ihn, von deren Verwüstung abzusehen. Er ließ mehrere Kirchen erbauen und überzeugte alle sieben Töchter des Grafen, in ein Kloster einzutreten. Ob seiner Verdienste wurde er schon zu Lebzeiten als Heiliger betrachtet.
Alpinus' Gebeine wurden 860 von Bischof Erchenrad erhoben und in die Kirche Saint-André in Châlons übertragen, die später Alpinus geweiht wurde. Dort ereigneten sich dann mehrere Wunder.
Die Nachrichten über Alpinus stammen aus der Lebensgeschichte des Lupus von Troyes. Zwei weitere über Alpinus verfasste Lebensgeschichten sind historisch wertlos.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 14.04.2026
Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb.
Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
• Infotafel Bischofsliste in der Kathedrale in
Châlons-en-Champagne
• Heike Bentheimer: Champagne. Trescher Verlag, Berlin 2021
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.