Athenagoras von Athen
griechisch: Ἀθηναγόρας
Beiname: der Apologet
Gedenktag orthodox: 24. Juli
Name bedeutet: Mann vom Athener Versammlungsplatz (griech.)
Athenagoras bekehrte sich um 160 zum Christentum und lehrte dann an der Katechetenschule an der
Lukas-Kirche in seiner Heimatstadt und an der
Katechetenschule in Alexandria. Wohl nach 163
verfasste er die Supplicatio pro Christianis
, Bittschrift für die Christen
, die sich an Kaiser Mark Aurel
und dessen Sohn Commodus richtete. Darin verteidigte er die Christen gegen damals erhobenen Beschuldigungen wie die,
sie seien Atheisten und betrieben Unzucht, Kindermorde und Kannibalismus; dabei berief er sich auf Leben und Lehre der
Christen, die den Vorwürfen entgegenstehen. Zudem erklärte er die Unauflöslichkeit der Ehe und das Leben nach dem Tod aus
der Sicht der Christen. Zugeschrieben wird Athenagoras auch das demnach um 180 geschriebene Werk De resurrectione
mortuorum
, Über die Auferstehung der Toten
mit Argumenten zum damals vieldiskutierten Problem, wie eine
leibliche Auferstehung möglich sei, bei der der Körper in unversehrter Form erhalten bleibt.
Auch die älteste bekannte Verwendung des Begriffs Trias
, Dreiheit
für Gott Vater,
Jesus „Christus” von Nazaret und den Heiligen Geist stammt von Athenagoras,
der somit als Vorläufer der Lehre von der Trinität gelten kann.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 31.08.2025
Quellen:
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korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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