Ökumenisches Heiligenlexikon

Benedikt Sinigardi von Arezzo

italienischer Name: Benedetto

1 Gedenktag katholisch: 31. August

Name bedeutet: der Gesegnete (latein.)

Ordensprovinzial in Ancona und Palästina
* um 1190 in Arezzo in Italien
2. September 1282 in Arezzo in Italien


Benedikt aus der sehr einflussreichen Adelsfamilie von Sinigardo dei Sinigardi und Lisabetta dei Tarlati da Pietramala im Palazzo Sinigardi hörte in seiner Heimatstadt Franziskus von Assisi predigen und trat dann 1211 - oder 1214 - in dessen Orden ein. 1216 wurde er Provinzial des Ordens in Ancona, vier Jahre später wurde er in den Osten gesandt. Er durchreiste Rumänien, Griechenland und die Türkei; im Auftrag von Papst Innozenz IV. arbeitete er in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - beim Lateinischen Patriarchen. Dann zog er weiter über Syrien ins Heilige Land, wo er Leiter der dortigen Ordensprovinz wurde. 1237 kam Benedikt in sein Kloster - dasmals noch an der Stelle der Eremo della Casella an der Anhöhe Poggio del Sole - nach Arezzo zurück. Dort führte er den Gesang einer marianischen Antifon - eines Kehrverses - ein; dazu sollte eine Glocke geläutet werden. Dieser Brauch wurde zur Grundlage des heutigen Angelusgebetes.

Benedikt wurde in der Kirche seines Klosters in Arezzo bestattet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.01.2026

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Benedetto_Sinigardi - abgerufen am 29.01.2026
• https://www.discoverarezzo.com/scopri-arezzo/le-chiese-di-arezzo/basilica-di-san-francesco - abgerufen am 29.01.2026
• https://digilander.libero.it/amifrancesco/sinigardi.html - abgerufen am 29.01.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.