Ökumenisches Heiligenlexikon

Gaufrid von Savigny

französischer Name: Geoffrey

1 Gedenktag katholisch: 20. Oktober

Name bedeutet: der fröhliche Friedfertige (latein.)

Abt in Savigny
* in Bayeux in Frankreich
8. Juli 1138 (?) in Savigny, heute Savigny-le-Vieux in Frankreich


Gaufrid war einer der fünf Söhne des adeligen Alanus; seine vier älteren Brüder widmeten sich dem Kriegsdienst, Gaufrid aber wurde Benediktinermönch im damaligen, Bischof Vigor von Bayeux geweihten Kloster Saint-Vigo nach Cérisy - dem heutigen Cerisy-la-Forêt. Im Begleitung von Serlo ging er von dort ins Kloster nach Savigny - dem heutigen Savigny-le-Vieux, wo er 1122 Abt wurde. Von Savigny aus gründete er mehrere Klöster.

An Gaufrids Grab ereigneten sich mehrere Wunder. 1182 und 1243 wurden seine Gebeine erhoben und übertragen.

Zusammen mit Gaufrid und Serlo wird auch Wilhelm von Savigny verehrt, der als Novize um 1122 im Kloster in Savigny starb.

Das sehr alte, nach der Zerstörung durch die Wikinger 1032 von Benediktinern wieder aufgebaute Kloster Saint-Vigo in Cérisy wurde 1790 in der Französischen Revolution aufgehoben, die Kirche wurde Pfarrkirche, die meisten Klostergebäude wurden verkauft und dann abgerissen. Heute stehen die verbliebenen Klostergebäude und die ihres Langhauses beraubte Kirche unter Denkmalschutz und werden von einer Vereinigung betreut.

Die Reste von Kloster und Kirche Saint-Vigo in Cerisy-la-Forêt sind von Mai bis September täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr, im April täglich außer montags von 11 Uhr bis 18 Uhr, im September nur am Wochenende von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 7 €. (2026)



Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.06.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_de_Cerisy-la-For%C3%AAt - abgerufen am 20.06.2026
• Association des Amis de l'Abbaye de Cerisy-la-Forêt: Abbaye Cerisy-la-Forêt. Cerisy-la-Forêt o.J. (2026)

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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