Georg von Antiochia in Pisidien
Gedenktag katholisch: 19. April
Gedenktag orthodox: 19. April
Name bedeutet: der Landmann (griech.)
Georg wurde Mönch und dann Bischof von Antiochia
in Pisidien - den heutigen Ruinen bei Yalvaç in der Türkei. Er nahm 787 teil am
2. Konzil von Nicäa, das die Verehrung von Ikonen
wieder erlaubte, nachdem dies 754 beim 5. Konzil von
Konstantinopel verboten worden war. Als die 815 in der
Hagia Sophia in Konstantinopel abgehaltene
SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
auf Initiative von Kaiser Leo V. dem Armenier
die Verehrung der Ikonen wieder untersagte, weigerte Georg sich, diesen
Beschluss anzuerkennen und in seiner Kirche Ikonen zu entfernen. Deshalb wurde er ins Exil verbannt, wo er starb.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 15.08.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://en.wikipedia.org/wiki/George_the_Confessor - abgerufen am 15.08.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.