Ökumenisches Heiligenlexikon

Hugo I. von Besançon

französischer Name: Hugues

1 Gedenktag katholisch: 9. April

Name bedeutet: der Denker (althochdt.)

Erzbischof von Besançon
* 1005/1006 in Salins, heute Salins-les-Bains im Jura in Frankreich
27. Juli 1066 in Besançon in Frankreich


Hugo aus dem Geschlecht der Herren von Salins wurde KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. bei König Rudolf III. dem Frommen von Burgund und 1031 Erzbischof von Besançon. 1039 wurde er zugleich zum engsten Vertrauten des neuen deutschen Kaisers Heinrich III., der Burgund ein gewisses Maß an Autonomie gewährte; Heinrich ernannte Hugo zum Kanzler der Grafschaft Burgund und belohnte ihn großzügig. 1043 ernannte Heinrich ihn zum Fürsten von Besançon. 1059 ernannte Papst Nikolaus II. ihn zum Gesandten beim Kaiser, 1061 ließ Hugo die Kathedrale Saint-Jean in Besançon wieder aufbauen.

Hugo I. wurde in der Kathedrale Saint-Jean in Besançon bestattet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.03.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Hugues_Ier_de_Salins - abgerufen am 14.03.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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