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Ökumenisches Heiligenlexikon

Aimilianos

Gedenktag katholisch: 18. Juli

Gedenktag orthodox: 18. Juli

Name bedeutet: der Eifrige/aus dem Geschlecht der Ämilianer (latein.)

Märtyrer
362 in Durostorum - heute Silistra in Bulgarien


Aimilianos starb in der Zeit von Kaiser Julian Apostata. Die Legende erzählt, dass der Statthalter Capitolinus das kaiserliche Edikt, wonach alle Christen zum Tod verurteilt werden sollen, öffentlich verlesen ließ, die Bevölkerung aber daraufhin erklärte, keiner von ihnen sei Christ. Aimilianos aber, Sklave des örtlichen Bürgermeisters und heimlich Christ, erregte sich über den Erlass, ging in den heidnischen Tempel, zerstörte die Götzenbilder mit einem Hammer und warf die Altäre und Kerzen um, ohne erkannt worden zu sein. Als die Zerstörung bemerkt wurde, schlug die wütende Bevölkerung auf einen zufällig des Weges kommenden Christen ein; als Aimilianos dies sah, konnte er das Leiden des Unbeteiligten nicht ertragen und offenbarte sich. Er wurde vor den Statthalter gebracht, erbarmungslos geschlagen und ins Feuer geworfenen; doch nicht er, sondern viele der umherstehenden Heiden verbrannten. Nachdem das Feuer erloschen war, legte Aimilianos sich auf die Glut und gab mit einem Gebet seinen Geist auf.

Aimilianos' Gebeine wurden nach Konstantinopel - das heutige Ístanbul - übertragen, wo ihm eine Kirche geweiht wurde.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.08.2018

Quellen:
• http://ocafs.oca.org/FeastSaintsViewer.asp?FSID=102047
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXIII, Nordhausen 2004

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.