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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maximus von Neapel

italienischer Name: Massimo

Gedenktag katholisch: 11. Juni

Name bedeutet: der Größte (latein.)

Bischof von Neapel, Märtyrer
361 (?) auf Mallorca in Spanien (?)


Maximus war der elfte Bischof von Neapel, im Amt etwa ab 347. Als Gegner des Arianismus widerstand er den Beschlüssen der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Rimini 1 und wurde deshalb 356 in die Verbannung geschickt - möglicherweise auf die Insel Mallorca. Zosimus, ein Anhänger des Arianismus, wurde sein Nachfolge. Die Legende erzählt, Maximus habe diesen gebannt, so dass Zosimus, wenn er die Kathedrale in Neapel betrat, kein Wort sprechen konnte. Maximus starb im Exil.

Maximus' Gebeine wurde nach seinem Tod durch Bischof Severus nach Neapel übertragen und in der Kathedrale bestattet, wo noch heute sein Sarg zu sehen ist. Die Gebeine wurden mehrmals erhoben, nun ruhen sie neben jenen seiner Vorgänger Euphebius und Fortunatus I. unter dem Hochaltar der Kirche Sant'Eframo Vecchio. Maximus wird als Märtyrer bezeichnet wegen der erlittenen Leiden; sein Fest wurde früher am 2. Juli begangen.

1 Diese fand erst 359 statt, gemeint ist wohl die SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Mailand 355, auf der Kaiser Constantius II. Unterschriften der Bischöfe im Sinne des Arianismus erzwang.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.02.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://it.wikipedia.org/wiki/Massimo_di_Napoli

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.