Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Etheus

spanischer Name: Juan

1 Gedenktag katholisch: 11. April

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Ordensmann, Märtyrer
1373 in Baboul / Babylon, heute Al Fustāt, ein Stadtteil von Kairo in Ägypten


Johannes Etheus war Franziskaner-Minorit in Aragonien in Spanien und Beichtvater des Infanten Fernando de Aragón - des Sohnes von König Alfons IV. von Aragon. Johannes begab sich dann als Missionar in den Orient; dort wurde er vom ägyptischen Sultan gefangen genomen und gepeinigt, denn Mission ist im Islam verboten. In menschlicher Schwachheit schwor er dem christlichen Glauben ab und konvertierte zum Islam, blieb aber unverheiratet. Nach etwa drei Jahren bekehrte er sich aber wieder zum Christentum. Deshalb erlitt er den Martertod, denn auch Konvertieren ist im Islam verboten. Er wurde dabei mit sechs Nägeln - wie Jesus „Christus” mit deren vier - an ein Kreuz geschlagen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.03.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.