Ökumenisches Heiligenlexikon

Prudentius von Atina

italienischer Name: Prudenzio

1 Gedenktag katholisch: 1. April

Name bedeutet: der Erfahrene (latein.)

Bischof von Atina, Märtyrer
28. März 313 in Atina bei Frosinone in Italien


Prudentius wurde, so die Überlieferung, 288 durch den römischen Bischof Gaius zum Bischof von Atina geweiht. Kathedrale war damals die 75 auf den Überresten eines dem Jupiter geweihten Tempels erbaute Kirche San Pietro. Als Prudentius versuchte, eine Statue der Göttin Juno zu zerstören, wurde er von einheimischen Heiden auf der Straße vor dem Juno-Tempel getötet.

Prudentius wurde von seinen Mördern zum Zeichen des Triumphs der Heiden über die Christen in der Nähe des Juno-Tempels in Atina begraben. Sein Leichnam wurde von einheimischen Christen geborgen und am 1. April 313 in der Kirche San Pietro in Atina bestattet.

Die Existenz von Prudentius ist - wie überhaupt die Existenz des Bistums Atina vor dem 11. Jahrhundert - umstritten. Die Verehrung für Prudentius in Atina ist erst seit 1563 belegt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.01.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://it.wikipedia.org/wiki/Diocesi_di_Atina#Vescovi_di_Atina - abgerufen am 21.01.2026
• https://catholicsaints.info/saint-prudentius-of-atina - abgerufen am 21.01.2026
• https://visitatina.com/en/luoghi/chiese/chiese-scomparse/chiesa-di-san-pietro - abgerufen am 21.01.2026
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/97157 - abgerufen am 21.01.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.