Stephan von Warasdin
auch: von Ungarn
Gedenktag katholisch: 22. April
Name bedeutet: die Krone (latein.)
Stephan war Franziskaner-Minorit. Er kam nach
Oradea - deutsch: Großwardein, ungarisch: Nagyvárad
- in Rumänien und von dort als Missionar nach Sarai,
der Hauptstadt der mongolischen Goldenen Horde
. Dort wurde er verhaftet und ins Gefängnis gesteckt, aber es gelang ihm
die Flucht. Aus Furcht vor dem Martyrium schwor er dann dem katholischen Glauben ab und konvertierte zum Islam, bereute aber
bald schon diesen Glaubensabfall, kehrte zum Christenglauben zurück und sagte sich öffentlich vom Islam los. Weil im Islam
Konversion verboten ist, wurde er zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Wie durch ein Wunder verschonten ihn die Flammen,
deshalb wurde er mit dem Schwert getötet und gesteinigt.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 30.08.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/93672 - abgerufen am 30.08.2026
•
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.