Ökumenisches Heiligenlexikon

Wilicarus von Vienne

auch: Wiliharius
französischer Name: Willicaire, Wilicaire, Vulchaire

1 Gedenktag katholisch: 14. April

Name bedeutet: der Testamentsvollstrecker (latein.)

Erzbischof von Vienne, Abt in Agaunum / Saint-Maurice
782 in Saint-Maurice in der Schweiz


Wilicarus wurde um 740 Erzbischof von Vienne. Von Papst Gregor III. erhielt er nach mancher Überlieferung das Pallium. Als die Sarazenen die Stadt verwüsteten, ließ er für die Reliquien von Ferreolus von Vienne und Julianus von Brioude eilig die neue damalige Kirche Saint-Ferreol errichten. Aufgrund der Bedrängung durch die Sarazenen gab Wilicarus - wohl 752 - sein Bischofsamt auf und begab sich ins Kloster nach Saint-Maurice, wo er 760 Abt - und zugleich Bischof von Sion / Sitten - wurde. 765 nahm er an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Attigny in den Ardennen teil. Nach dem Tod von Karlmann war er der erste Bischof, der Karl „den Großen” als Frankenkönig anerkannte.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 24.07.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Willicaire_de_Vienne - abgerufen am 24.07.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.