|
|
Alois Andritzki, Sohn des Lehrerehepaars Magdalena und Johann Andritzki,
studierte wie seine drei Brüder Theologie. Während seines Studiums in Paderborn
war er Redakteur der sorbischen Studentenzeitschrift Serbski student
, im
Anschluss an sein Studium 1938 ein Jahr Alumnus des Priesterseminars des Bistums
Meißen
in Schmochtitz
bei Bautzen, dann als Kaplan in Dresden
tätig.
Am 21. Janur 1941 wurde Alois Andritzki festgenommen wegen heimtückischer
Angriffe auf Staat und Partei
. Nach der Entlassung aus der Untersuchungshaft im
August wurde er sofort wieder verhaftet und im Oktober ins Konzentrationslager
Dachau
abtransportiert. Mit anderen inhaftierten Priestern bildete er dort einen
Studienkreis zur Lektüre der Bibel. Als 1942 Typhus im Lager Dachau ausbrach,
erkrankte an Weihnachten auch Alois; erst am 19. Januar 1943 meldete er sich im
Krankenrevier. Am 3. Februar 1943 wurde er durch eine Giftspritze ermordet.
Die Beisetzung der Urne mit den sterblichen Resten von Alois Andritzki erfolgte im April 1943 auf dem Alten katholischen Friedhof in Dresden. Heute wird seine Asche in der Hofkirche in Dresden aufbewahrt.
Kanonisation:
Der Seligsprechungsprozess wurde 1998 eingeleitet. Am Pfingstfest,
dem 12. Juni 2011, wird Alois Andritzki in Dresden
seliggesprochen.
Weitere
Informationen und die Anklageschrift von 1941 gibt es auf der Homepage
über Alois Andritzki.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||