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Bernhardin studierte Jura und Medizin, war Staatsanwalt und Bürgermeister in seiner Heimatstadt Carpi und hatte schon große berufliche Erfolge in mehreren norditalienischen Städten, als er sich 1565 aufgrund einer Erscheinung der Maria entschloss, dem Jesuitenorden beizutreten. 1567 wurde er zum Priester geweiht, ab 1574 wirkte er in Lecce als begnadeter Prediger und Seelsorger mit großer Resonanz bei den Menschen in ganz Apulien.
Nach einem Unfall im Jahr 1610 musste er trotz eines Blutwunders bis zu seinem Tod ein schweres Siechtum ertragen.
Die 1575, ein Jahr nach dem Einzug Berhardins in Lecce erbaute Jesuitenkirche
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Kanonisation:
1895 wurde Bernhardin selig- und 1947 heiliggesprochen.
Patron
von Lecce
N. di Giovanni: die Schlüsselfiguren und der Adel bitten den sterbenden Bernhardin
um Fürbitte im Himmel für die Stadt, in der Jesuitenkirche
in Lecce 
Reliquien und Liegefigur von Bernhardin
Realino in der Jesuitenkirche
in Lecce 
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