Gedenktag katholisch: 25. Mai
im Servitenorden: 30. Mai
Name bedeutet: J: der Nachgeborene oder: Gott schützt (hebr.)
P: der Pferdefreund (griech. - italienisch)
A: der Mannhafte (griech.)
Andreas litt als Kind unter einer Art von Epilepsie und seine Eltern gelobten, ihn im Falle der Genesung einem Kloster anzuvertrauen. Nach der Erhörung ihrer Bitte vertrauten die Eltern vertrauten ihn im Alter von neun Jahren den Servitenordenpatres in Faënza zur Erziehung an. Später wurde er unter dem Namen Jakob Philipp Novize im Servitenkloster, legte bald die Profess ab und wurde zum Priester geweiht.
Maestro della Pala Bertoni: Jakob Philipp (rechts) mit Maria
und dem Jesuskind (Mitte) sowie Johannes
(links), nach 1483, in der Pinakothek in Faënza

Hervorgehoben wird Jakob Philipps Gebetsgeist, sein Bußeifer sowie seine Liebe zur Bibel und den Kirchenvätern, die er oft las. Er war sehr bescheiden. Einige Zeit verwaltete er das Kloster als Ökonom. In seinen letzten beiden Lebensjahren wurde er von Lungenschwindsucht verzehrt, trug die Krankheit aber geduldig und nahm sie aus Gottes Hand.
Jakob Philipps Reliquien ruhen im Dom in Faënza.
Kanonisation:
Am 22. Juli 1761 1743 wurde Jakob Philipp von Papst Clemens XIII. seliggesprochen. Im
darauffolgenden Jahr erwählte ihn der Stadtrat von Faënza
zum Patron der Stadt.
Patron
von Faënza
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon - noch nicht online
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