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Caterina war Tochter der adligen Familie Fieschi, aus der auch die beiden Päpste Innozenz IV. und Hadrian V. stammten; ihr Vater war Vizekönig von Neapel. Mit 16 Jahren heiratete sie gezwungenermaßen den Genueser Edelmann Giuliano Adorno. Nach zehnjähriger schlechter Ehe, während der sie oft zurückgezogen im Gebet, zeitweise auch aushäusig in Vergnügungen lebte, besuchte sie ihre Schwester in einem Konvent in Genua. Dort erfuhr sie 1474 die erste Erleuchtung, sie lebte nun in Enthaltsamkeit und Askese, geißelte sich, pflegte Arme und Kranke. Nachdem er seinen ganzen Besitz verloren hatte, folgte ihr Mann in seinen letzten Lebensjahren vor seinem Tod 1497 ihrem Beispiel.
Von nun an kümmerte Katharina sich um die Kranken im Spital Pammatone in
Genua, dessen Schatzmeisterin sie 1491 wurde. Während zweier Pestepidemien
arbeitete sie unermüdlich für die Kranken und Sterbenden. Sie selbst kasteite
sich, während der Fastenzeit
ernährte sie sich nur von der Kommunion. Ihre
wundervollen Offenbarungen gab sie in ihren beiden Büchern Dialoge von Seele
und Körper
sowie Abhandlung über das Fegefeuer
wieder. Das Fegefeuer ist für
sie zwar ein Ort des Leidens, aber die Seelen sind dort von Freude erfüllt, weil
sie sich von Gott geleitet wissen, deshalb verstärken sich der Schmerz, aber
auch die Freude, je näher der Zeitpunkt ihrer Erlösung heranrückt.
Kanonisation:
Katharina wurde 1675 von Papst Clemens V. selig und 1737 von Papst Clemens XII.
heiliggesprochen.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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