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Magdalena von Canossa
wurde schon als Kind Vollwaise, trat in ein Karmelitenkloster
ein und kümmerte sich um verwahrloste Kinder ihrer Heimatstadt. Am 8. Mai 1808 richtete
sie ein Haus ein, in dem allein stehende Kinder Aufnahme fanden oder
unterrichtet wurden. Aus dieser Einrichtung ging die Kongregation der
Canossianerinnen
, der Töchter von der Liebe
hervor. Kaiser Franz I. von
Österreich unterstützte ihre Arbeit und übergab ihr einige alte Klöster.
Papst Leo XII. bestätigte den Orden 1828. Niederlassungen gibt es heute auch in China, Indien und England.
Kanonisation:
Magdalena wurde 1941 selig und 1988 heiliggesprochen.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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