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Albrecht Dürer: die sieben
Schmerzen Mariä, um 1496, in der Alten Pinakothek in München
und in der Gemäldegalerie in Dresden
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Das Marienfest Dolores
, das Fest zum Gedächtnis der Sieben Schmerzen
Mariens
(mater dolorosa
ist die schmerzensreiche Mutter
), war
in Köln
schon 1423 bekannt, vom 15. Jahrhundert an stellte die Kunst die volkstümliche Mater
dolorosa
mit den Schwertern in der Brust dar. Von Papst Pius VII. wurde das
Fest 1814 zum Dank für seine geglückte Heimkehr aus der fünfjähigen, durch die
Franzosen verhängten Gefangenschaft für die ganze Kirche verfügt.
Die Sieben Schmerzen Mariens
sind der Gegenpol zu den Sieben
Freuden
. Im einzelnen sind damit folgende schmerzhafte Erfahrungen im Leben
von Maria gemeint:
• Die Weissagung Simeons,
bei der Darstellung Jesu im Tempel, Jesus
werde viel widersprochen, aber auch seiner Mutter werde ein Schwert durch die
Seele dringen
(Lukasevangelium 2, 35).
• Die Flucht vor dem Kindermörder Herodes nach Ägypten
(Matthäusevangelium 2, 13 - 15).
• Das Verlieren des zwölfjährigen Jesus
im Tempel in Jerusalem
und die drei Tage dauernde Suche nach ihm (Lukasevangelium 2, 42 - 48).
• Die Begegnung mit ihrem Sohn auf dessen Weg zum Kreuz, dargestellt
in der 4. Station der
Kreuzwegandacht (vgl. Lukasevangelium 23, 27).
• Das Ausharren unter dem Kreuz Jesu
(Johannesevangelium 19, 25 - 27).
• Die Kreuzesabnahme Jesu,
bedacht in der 13. Station
der Kreuzwegandacht, in der Kunst dargestellt als Pieta
.
• Die Grablegung Jesu,
erinnert in der 14. Station
der Kreuzwegandacht.
Michelangelo: Pietà, 1499, in der Petersbasilika
in Rom ![]()
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