Gedenktag katholisch: 4. März |
Name bedeutet: der Ruhmreiche, Glänzende (germanisch - althochdt.) |
Abt in Deutz
* um 1075/80
† 1129 oder 1130 in Deutz,
heute Stadtteil von Köln in Nordrhein-Westfalen |
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Rupert war Benediktinermönch in
Lüttich
(Liège), dann Abt in Deutz
- dem heutigen Stadtteil von Köln.
Rupert war ein ungemein produktiver Denker, der eine Fülle von Schriften zu
theologischen Fragen hinterlassen hat, so zur Realpräsenz in der EucharistieEucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi.
Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.
und zur Prädestinationslehre. Eine
Neuheit seines theologischen Schaffens war, dass er die Schriftauslegung
unter einen thematischen Schwerpunkt stellte; so entwickelte er aus seinem
Mathäuskommentar eine Christologie und aus dem Kommentar zum Hohenlied eine
Lehre über Maria. Dabei verfolgte
er das Ziel, einzelne Themen des Glaubens aus der Mitte der gesamten Offenbarung
der Heiligen Schrift heraus zu betrachten.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Quellen:
• Chronik für Windows 5.11 - http://www.chronik.ch
• Newsletter von Radio Vatikan – 9. Dezember 2009