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Von Theopompus berichtet die Legende, er sollte vom Zauberer Theonas auf Befehl von Kaiser Diokletian dem Christentum entsagen oder aber mit vergifteten Speisen getötet werden. Theopompus blieb standhaft, das Gift konnte ihm nichts anhaben; Theonas ließ sich daraufhin taufen und erhielt als Christ den Namen Synesius. Nach zahlreichen vergeblichen Torturen wurde Theopompus enthauptet, Synesius lebendig begraben.
Nach einem Zeugnis um das Jahr 930 erhielt Bischof Radulph
von Verona Reliquien von Theopompus und Synesius,
die er teilweise er in seinem Kloster Radolfzell
am Bodensee beisetzen ließ. Die Köpfe der beiden wurden auch in Treviso
verehrt und 911 in die Benediktinerabtei
in Nonàntola
übertragen. In Radolfzell werden die beiden zusammen mit Zeno,
von dem Radolfzell ebenfalls eine Kopfreliquie hat, als Hausherren
verehrt;
das wird seit 1725 bzw. 1806 jeweils am 3. Sonntag im Juli gefeiert.
Patron
von Radolfzell
Das Hausherrenlied von Radolfzell
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