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Ökumenisches Heiligenlexikon

Absalon von Lund

auch: Axel

Gedenktag katholisch: 21. März

Name bedeutet: Vater des Friedens (hebr.)

Erzbischof von Lund
* 1128 in Fjerritslev in Dänemark
21. März 1201 in Sorø in Dänemark


Laurits Regner Tuxen: Absalon (mit Kreuz) und König Waldemar I. (mit Schwert) stürzen am Kap Arkona auf Rügen den Götzen Svantevit, den Kriegs- und obersten Gott der Wenden, um 1890, Wandgemälde im Schloss Frederiksborg in Hillerød
Laurits Regner Tuxen: Absalon (mit Kreuz) und König Waldemar I. (mit Schwert) stürzen am Kap Arkona auf Rügen den Götzen Svantevit, den Kriegs- und obersten Gott der WendenDie Wenden sind die Westslawen, die vom 7. Jahrhundert an große Teile Nord- und Ostdeutschlands bewohnten. Höhepunkt ihrer Geschichte war die Staatsbildung der Abodriten im heutigen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im 11. Jahrhundert. Sie kämpften gegen Dänen und Deutsche um die Vorherrschaft im südlichen Ostseeraum. Durch die fränkische Kolonisation des Ostens ab dem 11. Jahrhundert verloren sie ihre Herrschaft und es kam zur Verschmelzung mit den zugewanderten deutschen Siedlern., um 1890, Wandgemälde im Schloss Frederiksborg in Hillerød

Als Absalon etwa 18 Jahre alt war, trat sein Vater in das Benediktinerkloster in Sorø ein, das er zuvor gestiftet hatte. Absalon studierte in Paris Theologie und Kirchenrecht. 1158 wurde er Bischof von Roskilde, 1178 Erzbischof als Nachfolger des zurückgetretenen Eskil im damals dänischen Lund und damit Primas der dänisch-schwedischen Kirche.

Als Ratgeber und Feldherr der dänischen Könige Waldemar I. und Knut VI. beteiligte sich Absalon an der Bekämpfung der Seeräuber der WendenDie Wenden sind die Westslawen, die vom 7. Jahrhundert an große Teile Nord- und Ostdeutschlands bewohnten. Höhepunkt ihrer Geschichte war die Staatsbildung der Abodriten im heutigen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im 11. Jahrhundert. Sie kämpften gegen Dänen und Deutsche um die Vorherrschaft im südlichen Ostseeraum. Durch die fränkische Kolonisation des Ostens ab dem 11. Jahrhundert verloren sie ihre Herrschaft und es kam zur Verschmelzung mit den zugewanderten deutschen Siedlern. und am Kriegszug des dänischen Königs mit Heinrich dem Löwen, der mit der Unterwerfung von Mecklenburg und der Insel Rügen unter dänische Herrschaft endete.

Weil nach dem Tod seines Vaters die Zucht unter den Benediktinern in Sorø zerfiel, rief Absalon Mönche aus der Zisterzienserabtei in Esrom und weihte 1161 das Kloster neu, das durch ihn eines der reichsten Zisterzienserklöster wurde. 1170 gründete er die Bischofsburg Havn, aus der sich später die Stadt Kopenhagen entwickelte.

Absalon setzte die Einführung des Zehnten durch und beharrte auf strenger Durchführung des Priesterzölibats. Er kümmerte sich intensiv um die Christianisierung der Insel Rügen und Zivilisation in Dänemark und Südschweden. Den KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. Saxo Grammaticus bewog er zur Abfassung der zwischen 1185 und 1208 entstandenen 16 Bücher der Historia Danica, der Geschichte der Dänen; sie gelten als eine der reichsten Quellen zur nordischen Geschichte und Sagenwelt.

Catholic Encyclopedia

  Absalons lateinisches Testamentum gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.07.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München, 2001
• Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken (Hg.): Heilige in Nordeuropa. Paderborn 2000
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Friedrich Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.