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Ökumenisches Heiligenlexikon

Arsenius der Große

georgischer Beiname: Didi

Gedenktag orthodox: 25. September

Name bedeutet: der Kraftvolle (griech. - latein.)

Katholikos-Patriarch von Kartlien
* um 839
† 887


Arsenius war der jüngere Sohn des Großherzogs Mirian von Samzche. Nach dem Besuch von Theodosius und Christophorus, den Schülern und Mitarbeitern von Gregor von Khandza, beschlossen Großherzog Mirian und seine Frau, Gott einen ihrer drei Söhne zu weihen. So wurde Arsenius im Alter von sechs Jahren ins Kloster von Khandza - dem heutigen İşhan bei Artvin in der Türkei - gebracht, wo er seine religiöse Ausbildung erhielt und später, als er das kanonische Alter erreicht hatte, Mönch wurde. 860 ernannte Mirian seinen Sohn mit Hilfe einiger Bischöfe und einflussreicher Laien - aber ohne den Bischofsrat um Erlaubnis zu bitten - zum Katholikos von Kartlien. Dies hatte die sofortige Einberufung des Konzils von Dschawachetien zur Folge. Beinahe alle Teilnehmer des Konzils waren gegen Arsenius eingestellt; nur das persönliche Einschreiten von Gregor, der sich auf eine Vision bezog, die er kurz erhalten zuvor hatte, änderte die Lage und so behielt Arsenius das Amt als Katholikos. Gregor versicherte, dass Gott selber Arsenius wegen dessen großer Tugend dazu bestimmt hat, Katholikos zu sein.

Arsenius hatte den Patriarchenstuhl für 27 Jahre, bis zu seinem Tod, inne. Er war ein bekannter Schriftsteller, ihm werden zwei Werke zugeschrieben: Über die Trennung Georgiens und Armeniens und Das Martyrium des Habib von Nekresi.

Die geschichtlichen Daten über das Leben von Arsenius sind in dem hagiographischen Werk von Georg Mertschule aus dem 10. Jahrhundert mit dem Titel Das Leben und die Werke unseres heiligen und seligen Vaters Gregor, ArchimandritEin Archimandrit (aus griech.„αρχή, Anfang” und „μάνδρα, Unterkunft”) ist in den östlichen und orthodoxen Kirchen der vorgeordnete Vorsteher eines oder mehrer Klöster, entsprechend etwa dem westlichen Erzabt. Er steht hierarchisch über dem Hegumen. Der Begriff wird auch als besonderer Ehrentitel für orthodoxe Priestermönche verwendet. von Khandza, überliefert.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.11.2014

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium, 1. Bd., Roma: Città Nuova, 1998, Dank an C. S., Brief vom 23. August 2009

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.