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Ökumenisches Heiligenlexikon

Sidonius Apollinaris

eigentlich: Gaius Sollius Apollinaris Sidonius
auch: von Clermont

Gedenktag katholisch: 21. August

Name bedeutet: G: römischer Vorname (latein.)
So: der Wachsame (latein.)
A: dem Lichtgott (Apollon) geweiht (griech. - latein.)
Si: der Purpurrote oder: aus Sidon/Saida in Phönizien stammend (latein.)

Präfekt, Dichter, Bischof von Clermont
* um 432 in Lyon in Frankreich
† 481 (oder 486) in Clermont, heute Clermont-Ferrand in Frankreich


Glasfenster: Sidonius Apollinaris, in der Kathedrale in Clermont-Ferrand
Glasfenster: Sidonius Apollinaris, in der Kathedrale in Clermont-Ferrand

Der als Sidonius Apollinaris bekannt gewordene, früh schon als Dichter Berühmte hieß mit vollem Namen Gaius Sollius Apollinaris Sidonius. Er stammte aus gallisch-römischem Adel, erhielt eine gute rhetorische Ausbildung und heiratete die Tochter des späteren Königs Avitus. Er wurde 468 römischer Präfekt; für die Dichtung seiner Elogen auf den Kaiser erhielt er eine Statue im Forum Romanum in Rom.

469/470 wurde er zum Bischof von Clermont - dem heutigen Clermont-Ferrand - gewählt, dem zugleich auch die weltliche Verwaltung oblag. Als die Westgoten die Stadt belagerten, trat Sidonius 475 die Auvergne an König Eurich ab; er musste deshalb sein Amt niederlegen, konnte aber bald wieder zurückkehren. Sidonius setzte sich mit dem westgotischen König, einem Anhänger des Arianismus, auseinander und forderte die Wiederbesetzung der Bistümer mit katholischen Amtsinhabern. In seinem eigenen Bistum kümmerte er sich um Notleidende und förderte das geistliche Leben.

Besonders die Dichtung von Sidonius wirkte nach, bis ins 13. und und 17. Jahrhundert. Überliefert sind 24 Gedichte, die er 469 veröffentlichte, und eine Sammlung von Briefen in neun 477 bis 481 publizierten Büchern.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Catholic Encyclopedia

  Schriften von Sidonius und seine Lebensgeschichte gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.

  Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Das Ausgrabungsgelände, das seinen Namen nach dem Forum Romanum hat, kann täglich ab 8.30 Uhr besucht werden, die Schließung erfolgt von April bis September um 19 Uhr, sonst früher je nach Einbruch der Dunkelheit, der Eintritt beträgt - einschließlich Besuch des Kolosseums - 12 € und kann teilweise nur mit Bank- oder Kreitkarte bezahlt werden. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.06.2017

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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