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Ökumenisches Heiligenlexikon

Augustin Erlandsson

altnorwegischer Name: Eysteinn, modernnorwegisch: Øystein
auch: von Nidaros

Gedenktag katholisch: 26. Januar

Name bedeutet: der Erhabene (latein.)

Erzbischof von Nidaros
* um 1125 auf dem Landgut Råsvoll bei Verdalsora (?) in Norwegen
† 26. Januar 1188 in Nidaros, heute Trondheim in Norwegen


Statue am Dom in Trondheim
Statue am Dom in Trondheim

Augustin war der Sohn von Erlend Himalde, Enkel von Tørberg Arnesson, der Ratgeber mehrerer norwegischer Könige war, und Urenkel von Ulv Uspaksson, der Ratsherr unter König Harald III. von Norwegen war. Er wurde an der königlichen Abtei Saint-Victor in Paris erzogen, zum Priester geweiht und diente dann König Inge Krogrygg von Norwegen als Statthalter. Als Erzbischof Jon Birgersson 1157 starb, ernannte der König ihn zum neuen Erzbischof von Nidaros. Augustin reiste dann nach Rom, wo Papst Alexander III. 1161 seine Ernennung bestätige. Im Amt war er bemüht, die Beziehungen zwischen Rom und der norwegischen Kirche zu stärken; er holte Augustinerchorherren in sein Land und weihte Thorlak Thórhallsson zum Bischof.

König Inge Krogrygg war im Februar 1161, noch vor der Rückkehr Augustins aus Rom, von seinem Neffen Håkon Herdebrei getötet worden, der nun den Thron bestieg, womit erstmals nicht ein Nachfahre des Königs die Nachfolge antrat; König Inge hatte seinen Enkel Magnus als Nachfolger vorgesehen. Håkon Herdebrei wurde im Jahre 1162 besiegt und getötet; Augustin hatte seinen Rivalen Erling unterstützt, der so seinen Sohn als König Magnus V. auf den Thron brachte, weil die Kirche das norwegische Königreich nach dem europäischeren Modell reformieren wollte: die Tradition mehrerer Nebenkönige sollte beendet werden. 1163 wurde das neue Erbrecht eingeführt, Augustin krönte Magnus in Nidaros zum König von Norwegen - zum erste Mal fand damit in Norwegen eine solche Zeremonie statt.

Augustin gilt als Verfasser der Leidensgeschichte von König Olaf II. von Norwegen.

Kanonisation: Nachdem mehrere Anfragen beim Papst erfolglos blieben, erklärte eine norwegische SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. Augustin Erlandsson 1229 als heilig.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.08.2017

Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Eysteinn_Erlendsson

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.