Ökumenisches Heiligenlexikon

Basilius von Ankara

Gedenktag katholisch: 2. Januar

Gedenktag orthodox: 1. Januar, 2. Januar

Name bedeutet: der Königliche (griech.)

Märtyrer
362 in Ankyra, heute Ankara in der Türkei


Der Laie Basilius lebte zur Zeit von Kaiser Julian Apostata. Der Überlieferung zufolge bekannte er mutig seinen Glauben an Christus vor dem Gouverneur Saturninus, deshalb wurde er in Ankyra gefoltert und dann nach Konstantinopel - das heutige Ístanbul - geschickt, wo er an einem Baum aufgehängt, gestreckt, ausgepeitscht und mit glühenden Nadeln gespickt wurde. 1 Dann wurde Basilius noch in einen glühenden Ofen geworfen, aber auch das konnte ihm, nichts anhaben. Schließlich wurde er nach Cäsarea in Kappadokien - das heutige Kayseri - gebracht, wo er in der Arena von Löwen in Stücke gerissen wurde.

Basilius darf nicht mit Bischof Basilius von Ankara verwechselt werden.

1 Entgegen der später im Christentum verbreiteten Ansicht gab es unter Kaiser Julian keine direkte Verfolgung von Christen um ihres Glaubens willen; seine Maßnahmen beschränkten sich auf das Schüren von Konflikten zwischen verschiedenen christlichen Gruppen. Zur philosophischen Auseinandersetzung verfasste er die Schrift Contra Galilaeos, Gegen die Galiläer, in der er Fehler und Gefahren des christlichen Glaubens aufzeigt und die Christen als Abtrünnige des allgemein akzeptierten Judentums bezeichnete.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.12.2020

Quellen:

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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