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Ökumenisches Heiligenlexikon

Elisabeth Eppinger

Ordensname: Alphonsa Maria

Gedenktag katholisch: 31. Juli

Name bedeutet: E: Gott ist Fülle (hebr.)
A: Adel und Bereitschaft (romanisch-althochdt.)
M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Ordensgründerin
* 9. September 1814 in Niederbronn im Elsass in Frankreich
† 31. Juli 1867 daselbst


Elisabeth Eppinger
Elisabeth Eppinger

Elisabeth Eppinger, erstes von elf Kindern, wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sie war schon in jungen Jahren kränklich und konnte sich deshalb ihren Herzenswunsch, in ein Kloster einzutreten, nicht erfüllen. Während ihrer fast 15-jährigen Erkrankung wurden ihr besonderes Gnadengaben zuteil, 1846 die erste Visionen Jesu, der mit ihr gesprochen habe und sie mit tiefgründiger Ekstase tröstete. Sie erhielt zusätzlich die Gabe der Prophezeiung, so dass sie weithin beachtet wurde und ihr Ruf sich bis nach Rom erstreckte. Als dies vom Bürgermeister als Störung der öffentlichen Ordnung beurteilt wurde, suchte der Bischof von Straßburg sie 1848 persönlich auf. In ihrem Krankenzimmer scharte sie Gleichgesinnte zu einem ordensähnlichen Leben um sich, worauf sich ihr Gesundheitszustand merklich verbesserte. Daraus entstand 1849 die Genossenschaft der Schwestern vom Allerheiligsten Heiland, die Niederbronner Schwestern zur Pflege von Kranken, die unter die Schirmherrschaft von Alfons Maria von Liguori gestellt wurde. Mit dem nach diesem angenommenen Ordensnamen Alphonsa Maria wurde sie erste Generaloberin und blieb dies bis zu ihrem Tod.

Gebäude der „Schwestern vom Allerheiligsten Heiland” in der nach Elisabeth benannten Straße in Niederbronn
Gebäude der Schwestern vom Allerheiligsten Heiland in der nach Elisabeth benannten Straße in Niederbronn

Nach segensreichem Wirken während einer Cholera-Epidemie 1854 wurde die Gemeinschaft der Schwestern vom Allerheiligsten Heiland staatlich anerkannt, 1866 auch von Papst Pius IX. bestätigt.

1880 wurde das Generalmutterhaus ins Schloss nach Oberbronn verlegt, wo schon seit 1858 die Novizinnen ausgebildet wurden. Dort ist das Grab von Elisabeth Eppinger. Seit 1979 nennt sich die Kongregation Schwestern vom göttlichen Erlöser. In der Provinz Deutschland und Österreich waren 2018 ca. 525 Schwestern in 39 Niederlassungen tätig. Darüber hinaus arbeitet der Orden in Frankreich, den Niederlande, Portugal, der Slowakei, in Angola, Kamerun, Argentinien und Indien.

Kanonisation: Die Seligsprechung von Elisabeth Eppinger erfolgte am 9. September 2018 in Straßburg durch Kardinal Angelo Becciu, den Vorsitzenden der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen im Auftrag von Papst Franziskus.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.09.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://schwestern-vom-goettlichen-erloeser.de/Mutter_Alfons_Maria.14.0.html
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVII, Herzberg 2000
• https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018-09/vatikan-frankreich-seligsprechung-alphonsa-eppinger-strassburg.html

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.