Faro von Meaux
auch: Faron, Pharaon
Gedenktag katholisch: 28. Oktober
Name bedeutet: der Tragende (latein.)
Faro, Sohn des adeligen Chagnerich / Angnéric, der enge Beziehungen zu König Theudebert II. von
Austrasien hatte, und dessen Ehefrau Leudegund / Leodegond war damit auch der Bruder
von Cagnoald von Laon und
Fara (Burgundofara). Faro wurde Kanzler am Hof von König
Dagobert I., legte das Amt aber nieder, nachdem seine Schwester Fara ihn vom
religiösen überzeugt hatte. Er trennte sich von seiner Frau, trat in den
Benediktinerorden ein und wurde um 626 Bischof von
Meaux. Er bereicherte sein Bistum aus seinem Vermögen,
errichtete Kirchen und Klöster - darunter das später nach ihm benannte damalige
Kloster Saint-Faron an der Stelle einer heutigen modernen
Schule in Meaux - und teilte Fiacrius das
Waldstück Breuil
im heutigen Saint-Fiacre-en-Brie
zu, damit der sich dort mit Gefährten als Einsiedler niederlassen konnte.
Schriften von Faro und seine Lebensgeschichte gibt es online zu lesen in den Documenta Catholica Omnia.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 17.04.2026
Quellen:
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Infotafel in der Kathedrale in Meaux
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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