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Ökumenisches Heiligenlexikon

Felicitas

italienischer Name: Felicita

Gedenktag katholisch: 26. März
Übertragung der Gebeine: 26. Juli

Name bedeutet: das Glück (latein.)

Einsiedlerin, Nonne
800 im 8./9. Jahrhundert in Padua (?) in Italien


Arnolds Gebeine in der ihm geweihten Kapelle in der Basilika Santa Giustina in Padua
Felicitas' Gebeine in der ihr geweihten Kapelle in der Basilika Santa Giustina in Padua

Von Felicitas erzählt die rein legenadarische Überlieferung, sie habe in der Gegend von Padua als Einsiedlerin gelebt - wohl an der Stelle der heutigen Kirche Santi Cosma e Damiano in Monselice - und sei dann Nonne geworden - wohl im Doppelkloster der Benediktiner an Santa Giustina in Padua.

Von Felicitas war nichts bekannt, bis 1048 Bernardus Maitraversus, der Bischof von Padua, einen Traum hatte in dem ihm gezeigt wurde, dass in der Basilika Santa Giustina die Gebeine einiger Heiliger verborgen sind. Er fand tatsächlich drei Marmorsärge mit Inschriften: in einem lag Bischof Maximus von Padua, im nächsten Julianus Urius mit drei Knaben, die dann als solche der Unschuldigen Kinder angesehen wurden, im dritten Felicitas. Als Papst Leo IX. 1053 in Padua weilte und davon hörte, dass auf die Fürbitte der Aufgefundenen inzwischen Wunder gewirkt worden waren, erhob er sie zu Heiligen.

Kanonisation: Felicitas wurde der Überlieferung zufolge 1053 durch Papst Leo IX., der damals auf Durchreise in in Padua weilte, zusammen mit den anderen 1048 entdeckten Märtyrern von Padua heiliggesprochen.

Die Basilika Santa Giustina in Padua ist werktags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr, sonntags von 8 Uhr bis 12.15 Uhr und von 15 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. (2021)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.06.2021

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• Inschrift in Santa Giustina
• http://www.ossicella.it/monselice/chiesa-di-san-cosma-di-monselice

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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