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Ökumenisches Heiligenlexikon

Franz von Geronimo

italienischer Name: Francesco de Hieronymo

Gedenktag katholisch: 11. Mai
gebotener Gedenktag im Jesuitenorden: 2. Juli

Name bedeutet: der Franke (latein.)

Ordensmann, Priester
* 17. Dezember 1642 in Grottaglie in Italien
† 11. Mai 1716 in Neapel in Italien


Francesco wurde 1670 Jesuit. Er studierte in Neapel, wurde 1666 zum Priester geweiht und wirkte dann als Erieher am Kolleg für Adelige in Neapel. Zugleich war er einer der bedeutendsten Volksmissionare und Prediger seiner Zeit; bis zu vierzig Mal am Tag predigte er auf Plätzen und Kanzeln in Neapel, eine damals ganz neue Art, Zugang zu den Menschen zu finden; etwa 10.000 Manuskriptseiten sind erhalten. Die EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. feierte er mit bis zu 20.000 Menschen. Er errichtete Hilfswerke für Strafgefangene, junge Frauen, gefährdete Mädchen, für Arbeiter und Galeerensträflinge und die Oratorie della Missione, die Oratorien für Mission zur Unterrichtung von Laien, dann auch mit der Einrichtung einer Krankenversicherung und Sterbekasse. Der Wunsch, Missionar im fernen Osten zu werden, blieb ihm versagt.

Kirche mit den Reliquien von Francesco, 1832 erbaut, 1941 zum Santuario erklärt, in Grottaglie
Kirche in Grottaglie mit den Reliquien von Francesco, 1832 erbaut, 1941 zum Santuario erklärt

Kanonisation: Die Seligsprechung erfolgte 1806, die Heiligsprechung am 26. Mai 1839 durch Papst Gregor XVI.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.08.2016

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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