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Ökumenisches Heiligenlexikon

Ignatius von Lesbos

griechischer Name: Ignatios Agallianos
auch: von Methymna

Gedenktag orthodox: 14. Oktober

Name bedeutet: der Feurige (latein.)

Mönch, Klostergründer, Wundertäter, Metropolit
† um 1540


Ignatius Agallianos war Hirte in der Gegend um Methymne - dem heutigen Mithymna auf Lesbos. Er errichtete dort die Klöster Leimonos bei Kalloni und Taxiarchon bei Mantamados, die als orthodoxe Fluchtburgen während der türkischen Besatzung auf Lesbos dienten. Von 1526 bis 1530 stand er seinen beiden Klöstern vor, dann wurde er in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul zum Metropoliten der Eparchie geweiht, in der seine Klöster lagen.

Das Dokument, mit dem Ignatius' Vater diesem die Güter für die Klöster Leimonos und Myrsiniotissa überließ
Das Dokument, mit dem Ignatius' Vater diesem die Güter für die Klöster Leimonos und Myrsiniotissa überließ

Vom Kloster Leimonos bei Kalloni aus wurde 1523 auch das Frauenkloster Myrsiniotissa gegründet. Die über Ignatius verfasste Lebensgeschichte rühmt seine poetische Gabe.

Das Kloster Leimonos wurde zum Zentrum kirchlichen Lebens auf Lesbos, besonders im 19. Jahrhundert zum Zentrum griechischer Bildung mit einer Eparchialschule und zum Zentrum des Widerstands gegen die Türken. Noch heute kommt an Ignatius' Gedenktag die Bevölkerung zusammen, um seine Reliquien am Orte seines Wirkens zu verehren.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.09.2015

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XIV, Herzberg 1998

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.