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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Gramann

gräzisiert: Poliander

Gedenktag evangelisch: 28. April

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Pfarrer, Liederdichter
* 1487 in Neustadt an der Aisch in Bayern
† 29. April 1541 in Königsberg, heute Kaliningrad in Russland


Johannes Gramann war Rektor der Thomasschule in Leipzig und nahm 1519 als Schreiber von Johann Eck an dessen Disputation mit Martin Luther teil. Er schloss sich der Reformation an und wurde auf Luthers Empfehlung 1525 Pfarrer an der Altstädter Kirche in Königsberg. Gemeinsam mit Paul Speratus wirkte er als Reformator im preußischen Gebiet des Deutschen Ordens und organisierte dort das Schulwesen neu.

Das Evangelische Gesangbuch enthält heute das im Wesentlichen von Gramann getextete Lied Nun lob, mein Seel, den Herren (EG 289).

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• http://www.glaubenszeugen.de/kalender/g/kalg044.htm
• Evangelisches Gesangbuch. Gesangbuchverlag, Stuttgart 1996