Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Gramann

gräzisiert: Poliander

Gedenktag evangelisch: 28. April

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Pfarrer, Liederdichter
* 1487 in Neustadt an der Aisch in Bayern
29. April 1541 in Königsberg, heute Kaliningrad in Russland


Evangelische Stadtkirche in Neustadt an der Aisch, erbaut im 14. Jahrhundert
Evangelische Stadtkirche in Neustadt an der Aisch, erbaut im 14. Jahrhundert

Johannes Gramann studierte ab 1503 an der Universität in Leipzig und ab 1519 bei Philipp Melanchthon und Martin Luther an der Universität in Wittenberg. Er wurde 1516 Lehrer und 1520 Rektor der Thomasschule in Leipzig und nahm 1519 als Schreiber von Johann Eck an dessen Disputation mit Martin Luther teil. Von 1522 bis 1525 war er Prediger am damals Andreas geweihten Dom in Würzburg. Er schloss sich der Reformation an und wurde auf Luthers Empfehlung 1525 Pfarrer an der Altstädter Kirche in Königsberg. Gemeinsam mit Paul Speratus wirkte er als Reformator im preußischen Gebiet des Deutschen Ordens und organisierte dort das Schulwesen neu.

Das Evangelische Gesangbuch enthält heute das im Wesentlichen von Gramann getextete Lied Nun lob, mein Seel, den Herren (EG 289).

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.11.2020

Quellen:
• Joachim Januschek - http://www.glaubenszeugen.de/kalender/g/kalg044.htm
• Evangelisches Gesangbuch. Gesangbuchverlag, Stuttgart 1996

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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