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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Vincentius

italienischer Name: Giovanni

Gedenktag katholisch: 21. Dezember
Übertragung der Gebeine: 12. Januar

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Einsiedler, Erzbischof von Ravenna (?)
* in Italien
† 21. Dezember (?) um 1010 (?) im Piemont in Italien


Johannes war Bischof in einer Stadt der Provinz Ravenna 1. Er zog sich dann als Einsiedler zurück auf den Monte Pirchiriano bei Chiusa di San Michele. Nach dem Vorbild von Romuald von Camaldoli versammelte er dort Gleichgesinnte um sich, die als Gemeinschaft von Santa Maria delle Celle bekannt wurde, und baute 987 eine Michael geweihte Kapelle. Um 1000 entstand daraus das Kloster Chiusa di S. Michele. Um 1006 war Johannes an der Gründung des Klosters S. Solutore in Turin beteiligt.

Johannes' Gebeine wurden 1154 in die Pfarrkirche in San Ambrogio di Torino übertragen

1 Er ist nicht zu verwechseln mit dem Erzbischof von Ravenna, Johannes XIII., der von 983 bis 997 dort amtierte.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.12.2016

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
• http://it.wikipedia.org/wiki/Monte_Pirchiriano
• Johannes Madey. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. III, Herzberg 1992

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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