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Ökumenisches Heiligenlexikon

Justus und Gefährten

französischer Name: Juste

Gedenktag katholisch: 18. Oktober

Name bedeutet: der Gerechte (latein.)

Märtyrer
* bei Toulouse in Frankreich (?)
750 im 8. Jahrhundert in Monchel-sur-Canche bei Arras in Frankreich


Justus, sein Bruder Artemius und deren Schwester Honesta - nach manchen auch Constantia genannt - wurden der Überlieferung zufolge ohne Wissen ihres mächtigen heidnischen Vaters Christen und flüchteten deshalb an die Stelle des heutigen Monchel-sur-Canche, wo sie sich als Einsiedler niederließen, um ein Gott gefälliges Leben zu führen. Ihr Vater schickte dann Bedienstete aus, um sie zu suchen und nach Hause zu bringen; weil sie sich weigerten, wurden sie getötet.

Justus, Artemius und Honesta wurden in ihrer Einsiedelei begraben, über dem Grab wurde später die ihnen geweihte Kirche in Monchel-sur-Canche erbaut. Die in Zutphen verehrten Justus-Reliquien sind wahrscheinlich jene von diesem Justus.

Nach später Überlieferung war der Vater von Justus und seinen Geschwistern der persische König Aaron, der an Kaiser Karl „den Großen” eine Gesandtschaft schickte, mit der zusammen die drei Geschwisterte nach Frankreich reisten unter dem Vorwand, sich weiter ausbilden zu wollen, dort aber sich heimlich in die Einsamkeit begaben, wo aufgefunden und auf Befehl des heidnischen Vaters getötet wurden.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.02.2021

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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