Ökumenisches Heiligenlexikon

Kineswida von Mercien

auch: Kinesdrida, Kineswitha, Kyneswida, Cyneswide, Cyneswitha

1 Gedenktag katholisch: 6. März
Übertragung der Gebeine nach Winnoc in Flandern: 20. Juni

Name bedeutet: die kämperische Waldfrau (altenglisch - althochdt.)

Äbtissin in Castor
* in Mercien in England
um 680 in Dormancaster, heute Castor bei Peterborough in Cambridgeshire in England


Kineswida war eine Tochter von König Penda von Mercien und von Kyneswisa und eine Schwester von Kineburg. Der heidnische Penda tolerierte das Christentum in seinem Land, seine Töchter ließen sich bekehren. Kineburg war Gründerin des Doppelklosters in Dormancaster bei Peterborough; nach deren Tod um 680 folgte ihr Kineswida im Amt der Äbtissin.

Kineswida wurde in der Kirche ihres Klosters in Dormancaster bestattet. Vor 972 wurden ihre Gebeine zusammen mit denen ihrer Schwester Kineburg und ihrer Verwandeten == Tibba ins Kloster - die heutige Kathedrale - nach Peterborough übertragen. Der Gedenktag ist der Tag dieser Übertragung der Reliquien.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 15.08.2021

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://en.wikipedia.org/wiki/Kyneburga,_Kyneswide_and_Tibba - abgerufen am 20.07.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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