Ökumenisches Heiligenlexikon

Lukas Muchaisdze

auch: von Jerusalem

Gedenktag orthodox: 12. Februar, 27. Juni

Name bedeutet: aus Lukanien stammend (griech.)

Abt in Jeusalem, Märtyrer
* in Georgien
27. Juni 1273 in Jerusalem in Israel


Lukas kam im Alter von 20 Jahren nach Jerusalem, um an den heiligen Orten zu beten und seine Mutter zu besuchen, die nach dem Tod ihres Mannes dort Nonne geworden war. Er trat ins Kloster des Heiligen Kreuzes ein und wurde kurze Zeit später Hierodiakon. 1270 wurde er zum HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. gewählt.

Damals stand Jerusalem unter der Herrschaft der muslimischen Mamelucken. Der Regent der Stadt, Scheich Chidr, bat Sultan Bundukar, ihm das Kloster des Heiligen Kreuzes zu überlassen. Die georgischen Mönche wurden vertreiben, das Kloster in eine Moschee umgewandelt. Lukas war damals auf Reisen; bei seiner Rückkehr trat er - statt zu fliehen und sich zu verstecken - furchtlos vor Scheich Chidrihn und bat ihn, seine Mitbrüder als Mönche leben zu lassen. Der Scheich schlug ihm vor, zum Islam zu konvertieren, und versprach ihm ein hohes Amt. Lukas lente ab, wurde zur Kirchentür geführt und enthauptet.

Von Lukas berichtet die Schrift Das Leben unseres Vaters Sankt Lukas.





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Lukas Muchaisdze

Wikipedia: Artikel über Lukas Muchaisdze

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Julia von Korsika
Joseph Maria Gambaro
Heinrich von Blois
Unser Reise-Blog:
 
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.


      Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.01.2016

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


Sie könnnen sich mit Klick auf den Button Benachrichtigungen abonnieren und erhalten dann eine Nachricht, wenn es Neuerungen im Heiligenlexikon gibt:






Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.