Ökumenisches Heiligenlexikon

Matthäus und Gusmäus

italienische Namen: Matteo e Gusmeo

Gedenktag katholisch: 11. September
Übertragung der Gebeine: 8. November

Name bedeutet: M: Gottes Geschenk (griech. - hebr.)
G: ?

Märtyrer
* in der Thebais - der Gegend um Theben, heute Ruinen bei Al-Uqsur in Ägypten (?)
302 (?) in Gravedona bei Como in Italien


Matthäus und Gusmäus wurden einiger Überlieferung zufolge als Gefährten von Felix von Como durch das Schwert oder durch schwere Schläge getötet. In der Lebensgeschichte von Felix werden sie aber nicht erwähnt.

Andere Überlieferung nennt Matthäus und Gusmäus Soldaten der Thebäischen Legion und Gefährten von Mauritius, die dem Massaker unter Kaiser Maximian entkommen waren und nach Gravedona kamen, wo sie gefangen genommen und enthauptet wurden.

1248 wurden in Gravedona die Gebeine gefunden und an der Stelle der Entdeckung eine Kirche errichtet, die zunächst Felix von Como geweiht war und später Matthäus und Gusmäus. Eine feierliche Erhebung und Übertragung der Gebeine fand 1637 statt durch Bischof Felician Ninguarda von Como.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.05.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://it.wikipedia.org/wiki/Chiesa_di_San_Gusmeo_e_Matteo

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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