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Ökumenisches Heiligenlexikon

Myrops

auch: Myropia, Myrope

Gedenktag katholisch: 13. Juli

Gedenktag orthodox: 13. Juli, 2. Dezember

Name bedeutet: die Myrrhenspenderin (griech.)

Märtyrerin
* Anfang des 3. Jahrhunderts in Ephesus, heute Ruinen bei Selçuk in der Türkei
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Myrops verlor der Überlieferung nach früh ihren Vater. Fromm erzogen von ihrer Mutter, besuchte sie häufig das Grab von Hermione, entnahm diesem die aus dessen Gebeinen fließende Myrrhe heilte damit Kranke. Während der Verfolgungen unter Kaiser Decius floh sie mit ihrer Mutter auf die Insel Chios, wo sie mit Fasten und Gebet lebten. Als dort Isidor als Märtyrer starb, entfernte Myrops heimlich seinen Leichnam und begrub ihn. Deshalb wurden die Soldaten, die dies hatten verhindern sollen, zum Tod verurteilt. Myrops ging zum Statthalter Numerianus, bekannte sich zu ihrem Tun und als Christin, wurde deshalb heftig geschlagen und dann ins Gefängnis geworfen. Um Mitternacht, während sie betete, erschien ihr dort Isidor, von Engeln umgeben, und Myrops übergab ihre Seele Gott. Das Gefängnis war sofort mit einem süßen Duft gefüllt, weshalb sich der Gefängniswärter bekehrte, sich taufen ließ und deshalb auch den Märtyrertod starb.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.01.2019

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://oca.org/saints/lives/2016/12/02/103458-martyr-myrope-of-chios

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.