Ökumenisches Heiligenlexikon

Natan

auch: Nathan

Gedenktag katholisch: 29. Dezember

Gedenktag orthodox: 24. Oktober

Name bedeutet: Er (Gott) hat gegeben (hebr.)

Prophet
† um 980 v. Chr. in Jerusalem in Israel


Natan, Prophet am Hof von König David, bestärkte den Herrscher zunächst in seiner Absicht, in Jerusalem einen Tempel zu bauen als Heimstatt für die Bundeslade, den Garant für Gottes Gegenwart (2. Samuel 7, 3). In der folgenden Nacht offenbarte Gott ihm aber seine Kritik am geplanten Tempelbau, denn er sei ein Gott, der den Menschen nahe ist, wo immer diese sich aufhalten, und brauche kein festes Haus. Auftragsgemäß gab Natan dies David weiter; nicht er, sondern sein Sohn werde den Tempel bauen, denn Davids Dynastie werde für immer Bestand haben (2 Samuel 7, 4 – 17).

Den Mord Davids an Urija, seinem Feldhauptmann, weil er dessen Frau Bathseba zur Gemahlin haben wollte, kritisierte Natan in 2. Samuel 12 und richtete Gottes Uneilsbotschaft aus: Ich werde aus deinem eigenen Haus Unheil gegen dich heraufführen, und deine Frauen werde ich dir vor deinen Augen wegnehmen und sie deinem Nächsten geben, und er wird unter den Blicken dieser Sonne mit deinen Frauen schlafen. (2. Samuel 12, 11). Als dann Davids Sohn Salomo geboren wurde, erzog Natan diesen (2. Samuel 12, 25).

Als Davids Sohn Adonija gegen seinen nun schon alten Vater David putschen wollte, um selbst König zu werden, vereitelte Natan dies (1. Könige 1, 1 - 27) und salbte Salomo im Auftrag Davids vorzeitig zum Thronfolger (1. Könige 1, 45).

Catholic Encyclopedia

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 03.06.2020

Quellen:

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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