Petrus Monoculus
deutscher Beiname: der Einäugige
französischer Name: Pierre le Borgne
Gedenktag katholisch: 29. Oktober
Name bedeutet: P: der Fels (griech. - latein.)
M: der Einäugige (latein.)
Petrus, von adeliger Familie abstammend, wurde Zisterziensermönch im Kloster Igny nahe Arcis-le-Ponsart - und dort 1155 Prior. 1164 wurde er Abt im Kloster Valroye in St-Quentin-le-Petit, 1169 Abt im Kloster Igny und 1179 als Petrus I. im Kloster Clairvaux - im heutigen Ortsteil von Ville-sous-la-Ferté - bei Troyes. Er pflegte enge Verbindungen zu König Ludwig VII. von Frankreich und Kaiser Friedrich I., der ihn 1185 als seinen Vertrauten in den Auseinandersetzungen mit dem damals blühenden Einsiedlerorden der Grammontenser beauftragte. Durch eine Krankheit verlor er ein Auge, daher sein Beiname.
Petrus wurde in Clairvaux bestattet.
Die Abtei Igny wurde 1791 in der Französischen Revolution aufgelöst und 1876 von Trappistenmönchen wieder besiedelt. 1914 plünderten die Deutschen das Kloster, 1918 sprengten sie es auf ihrem Rückzug. 1927 bis 1929 wurde die Abtei wieder aufgebaut und dann von Zisterzienserinnen bezogen, die heute dort ein Hotel betreiben.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 15.04.2026
Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999
• https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Monoculus - abgerufen am 01.05.2024
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Notre-Dame_d%27Igny - abgerufen am 16.04.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.