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Ökumenisches Heiligenlexikon

Richard Pampuri

italienischer Name: Riccardo
Taufname: Erminio Filippo

Gedenktag katholisch: 1. Mai
gebotener Gedenktag bei den Barmherzigen Brüdern
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Mailand
gebotener Gedenktag im Bistum Brescia: 16. Mai

Name bedeutet: der reiche Starke (althochdt.)

Arzt, Ordensmann
* 2. August 1897 in Trivolzio bei Pavia in Italien
† 1. Mai 1930 in Mailand in Italien


Erminio Filippo Pampuri, Sohn eines Gastwirtes und Weinhändlers, verlor früh seine Mutter und wuchs bei seinen Großeltern und unter dem Einfluss seines Onkels auf, der Landarzt war. Er studierte Medizin in Pavia und war aktiv in der katholischen Studentenverbindung Severinus Boetius sowie im caritativen Vinzenzverein; während des Studiums wurde er im Ersten Weltkrieg an die Front eingezogen und wirkte in einem Feldlazarett am Isonzo. Nach Abschluss seines Studiums 1921 trat er als Bruder Antonius in den Dritten Orden der Franziskaner ein. Als Landarzt in Morimondo kümmerte er sich besonders um mittellose Kranke, sammelte für sie auch Kleider und Lebensmittel und gab auch einen Großteil seines Besitzes für seine Patienten. Bei Kaufleuten warb er um finanzielle Unterstützung für eine kleine Kirchenzeitung, diente als Küster in der Kirche und gründete eine Musikkapelle, um die Menschen für den Gottesdienst zu interessieren. Nun wollte er ganz in einen Orden eintreten, aber die Jesuiten lehnten ihn wegen schlechter Gesundheit ab. 1927 trat er als Frater Riccardo in Brescia den Barmherzigen Brüdern des Johannes von Gott bei und war weiter als Arzt tätig, der sich um das körperliche wie seelische Wohlbefinden seiner Patienten kümmerte; im Kloster versorgte er die zahnärztliche Ambulanz.

Riccardo Pampuri im Jahr 1921
Riccardo Pampuri im Jahr 1921

Nach einer Tuberkuloseerkrankung starb er, eine unübersehbarere Menschenmenge nahm am Trauerzug teil. Richard Pampuris Grabinschrift lautet: Er war von engelgleicher Reinheit, von hingebender Frömmigkeit und apostolischer Tatkraft.

Kanonisation: Richard Pampuri wurde am 4. Oktober 1981 von Papst Johannes Paul II. selig- und am 1. November 1989, also an Allerheiligen, vom selben Papst heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 17.06.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 1. Christiana, Stein am Rhein 1991
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.