Ökumenisches Heiligenlexikon

600 Märtyrer von Garedscha

georgischer Name: ekwßaßi garedscheli moz'ame

Gedenktag orthodox: Dienstag nach Ostern

Märtyrer
1650im 17. Jahrhundert in der Wüste von Garedscha in Georgien


Im 17. Jahrhundert wurden mehrere hundert – nach einer Notiz der Chronik 600, nach anderen Quellen sogar 6000 - Mönche in den zwölf Klöstern in der Wüste von Garedscha von den Persern in der Kirche der Auferstehung, wo sie sich in der Osternacht versammelt hatten, niedergemetzelt.

Antonius I., der Katholikos von Kartlien, verfasste das Werk Bericht und Lob der Taten und des Martyriums der heiligen und ehrwürdigen Märtyrer von Garedschi. Demnach waren die Perser, die als Einwanderer in der Nähe der Wüste von Garedscha lebten, gut informiert über die Gewohnheiten der Mönche. Das Blutbad wurde von ihnen geplant und vorbereitet mit dem Ziel, die Reichtümer der Klöster zu rauben. Antonius beschreibt die Prozession der Mönche mit entzündeten Kerzen in den Händen und das schweigende Warten der in der Nähe der Kirche versteckten Perser. Dann folgte der gewalttätige Angriff; die Perser forderten von den Mönchen, die christliche Religion zu verlassen und zum Islam überzutreten. Die Mönche entschieden sich einmütig dafür, zu sterben, aber sie baten die Angreifer, zu warten, bis sie ihr Gebet beendet hätten; als sie das Gebet beendet hatten, wurden alle Mönche erschlagen. Die wenigen Überlebenden der Gemeinschaft, die aus der Gefahr gerettet wurden, weil sie sich zur Zeit des Massakers auswärts befanden, sammelten bei ihrer Rückkehr die Leichen ihrer Mitbrüder ein und bestatteten sie.

Nach einigen Jahren errichtete der König Artschil, der von 1647 bis 1713 regierte, eine Gedenkstätte am Ort des Gemetzels.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.02.2016

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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